Bundesschulsprecher Harald Zierfuß

Bundesschulsprecher Harald Zierfuß

Einführung von Feedback und Modernisierung der Schulen sind wichtige Punkte des neuen Bundesschulsprechers

Harald Zierfuß, der zweite wiener Bundesschulsprecher in Folge, fordert Medienkompetenz als Unterrichtsprinzip, anonymes, verpflichtendes Lehrerfeedback und Talenteförderung.

WIEN – Der am Sonntag von allen Landesschulsprechern Österreichs gewählte Bundesschulsprecher Harald Zierfuß hielt am Montag mit Bundesschulsprecher a.D. Maximilian Gnesda und Bundesobfrau der Schülerunion Michaela Oppitz eine Pressekonferenz über seine Forderungen österreichweit, will aber seine Verpflichtung als Landesschulsprecher Wiens nicht außen vor lassen.

“Natürlich freue ich mich sehr, dass ich zum höchsten Vertreter von 1,1 Millionen Schülerinnen und Schülern in ganz Österreich gewählt wurde. Wir haben heuer viel vor und gemeinsam mit der gesamten Bundesschülervertretung habe ich bereits den ersten Schritt getan und eine Umfrage zu unseren wichtigsten Themen gestartet.”, sagt der frisch gewählte Harald Zierfuß.

Jedoch will der Schüler des GRG 3 Kundmanngasse auch in Wien viel weiterbringen. Schon für das Amt als Landesschulsprecher hat er mit dem Thema Lehrerfeedback kandidiert, jetzt ist es ein bundesweites Ziel für ihn geworden. Mit seinem Team in der Landesschülervertretung Wien hat er heuer auch vor, das Schulfach Politische Bildung an alle Schulen Wiens zu bringen. “Schon seit meinem Jahr als Unterstufensprecher bin ich an der Politik interessiert und habe mir schon oft gewünscht ein eigenes Unterrichtsfach dafür zu haben. Deswegen werden wir heuer großen Wert darauf legen”, berichtet Harald Zierfuß.

Insbesondere der Landesobmann der Schülerunion Wien, Ivo Radwan, freut sich, dass seine Landesorganisation zum zweiten Mal in Folge den Bundesschulsprecher stellt. “Mit Maximilian Gnesda als Vorgänger sind es große Fußstapfen, in die Harald tritt, aber ich bin mir sicher, dass er jede Herausforderung meistern wird und neue, innovative Ideen in sein Amt mitbringt. Wir haben und werden ihn auch weiter unterstützen und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit!”, nimmt Ivo Radwan dazu Stellung.

Fotos zur honorarfreien Verwendungen: http://bit.ly/2d1A0CB

Die Bundesschülervertretung (BSV) ist die gesetzlich gewählte Vertretung der

österreichischen Schülerinnen und Schüler. Sie besteht aus 27 Landesschulsprechern

und zwei Sprechern der Zentrallehranstalten.

Die Schülerunion ist mit über 30.000 Mitgliedern die größte Schülerorganisation Österreichs. Sie baut auf den drei Säulen „Aktion – Service – Vertretung“ auf. Somit ist sie als Interessensorganisation eine wichtige Anlaufstelle für die Anliegen der Schüler und bietet ihnen Services an. Zusätzlich bringt sie ihre Forderungen in der Bundesschülervertretung (BSV) ein, in der sie dieses Schuljahr 25 von 28 Mandaten stellt.

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