Schülerunion Wien

Vie.lfalt

Schülerunion Wien startet „Vielfalt“ Kampagne zu schulpflichtigen Asylsuchenden

Mit eindeutiger Mehrheit stimmte das Plenum des ersten SchülerInnenparlaments für einen Antrag, der die Kampagne, mit dem Ziel der verbesserten Integration der Flüchtlingskinder in Wiens Schulen, startete.

WIEN – Am ersten SchülerInnenparlament der Landesschülervertretung Wien stellte der Schulsprecher der AHS Geringergasse Raphael Suchomel einen Antrag unter anderem mit Forderungspunkten wie Gemeinschaftsunterricht und Vorbereitungsklassen für Flüchtlingskinder. Dies war der offizielle Startschuss für die Kampagne der Schülerunion Wien, in der die Meinung der Schülerinnen und Schüler Wiens erfasst werden soll, um dann Flüchtlingskinder besser in den Unterricht integrieren zu können.

“Unsere Kampagne ist besonders in dieser Zeit von Relevanz. Wir wollen, dass in der Flüchtlingsthematik Schülerinnen und Schüler in Wien und Flüchtlingskinder nicht übersehen werden. Daher starten wir diese Umfrageaktion, die als Hauptziel eine bessere Integration von Flüchtlingskindern in Wien in den Unterricht hat. Der Weg dorthin wird von vielen Gesprächen geprägt sein und dabei hoffen wir auf viel Unterstützung!“, sagt Ivo Radwan, Landesobmann der Schülerunion Wien. Besonders interessierte Jugendliche können sich aktiv beteiligen, um diese Aktion zu unterstützen.

Die Schülerunion Wien ist eine Organisation, die rein auf Ehrenamtlichkeit basiert und durch Unterstützer und freiwillige Helfer bestmöglich Vertretungsarbeit leistet, verschiedene Services für Schüler anbietet und Aktionen durchführen kann. Jede Unterstützerin und jeder Unterstützer ist eingeladen sich in Schülerunion oder bei der Kampagne zu engagieren. Wir wollen jeder interessierten Person die Möglichkeit geben ihr volles Potential zu zeigen und gemeinsam diese Kampagne vorantreiben.

Auch Bundesschulsprecher Harald Zierfuß äußert sich positiv gegenüber der Kampagne: „Besonders gefällt mir, dass hier jede einzelne Schülerin und jeder einzelne Schüler zur Kampagne beitragen kann. Ob nur Ausfüllen der Umfrage, sich als Unterstützer eintragen, oder sogar aktiv mithelfen, jede Person kann sich dafür einsetzen, dass wir Schüler nicht übersehen werden. Ich selbst weiß, dass ich aktiv diese Kampagne unterstützen werde und hoffe, dass möglichst viele dasselbe tun!“

Die Schülerunion Wien ist die größte Schülerorganisationen in Wien und baut auf den drei Säulen „Aktion – Service – Vertretung“ auf. Sie dient als wichtige Anlaufstelle für Schülerinnen und Schüler aus ganz Wien, die sich mit ihren Problemen an diese Interessensorganisation wenden. Dieses Jahr stellt die Schülerunion Wien 18 von 24 Mandaten in der Landesschülervertretung.

Bundesschulsprecher Harald Zierfuß

Einführung von Feedback und Modernisierung der Schulen sind wichtige Punkte des neuen Bundesschulsprechers

Harald Zierfuß, der zweite wiener Bundesschulsprecher in Folge, fordert Medienkompetenz als Unterrichtsprinzip, anonymes, verpflichtendes Lehrerfeedback und Talenteförderung.

WIEN – Der am Sonntag von allen Landesschulsprechern Österreichs gewählte Bundesschulsprecher Harald Zierfuß hielt am Montag mit Bundesschulsprecher a.D. Maximilian Gnesda und Bundesobfrau der Schülerunion Michaela Oppitz eine Pressekonferenz über seine Forderungen österreichweit, will aber seine Verpflichtung als Landesschulsprecher Wiens nicht außen vor lassen.

“Natürlich freue ich mich sehr, dass ich zum höchsten Vertreter von 1,1 Millionen Schülerinnen und Schülern in ganz Österreich gewählt wurde. Wir haben heuer viel vor und gemeinsam mit der gesamten Bundesschülervertretung habe ich bereits den ersten Schritt getan und eine Umfrage zu unseren wichtigsten Themen gestartet.”, sagt der frisch gewählte Harald Zierfuß.

Jedoch will der Schüler des GRG 3 Kundmanngasse auch in Wien viel weiterbringen. Schon für das Amt als Landesschulsprecher hat er mit dem Thema Lehrerfeedback kandidiert, jetzt ist es ein bundesweites Ziel für ihn geworden. Mit seinem Team in der Landesschülervertretung Wien hat er heuer auch vor, das Schulfach Politische Bildung an alle Schulen Wiens zu bringen. “Schon seit meinem Jahr als Unterstufensprecher bin ich an der Politik interessiert und habe mir schon oft gewünscht ein eigenes Unterrichtsfach dafür zu haben. Deswegen werden wir heuer großen Wert darauf legen”, berichtet Harald Zierfuß.

Insbesondere der Landesobmann der Schülerunion Wien, Ivo Radwan, freut sich, dass seine Landesorganisation zum zweiten Mal in Folge den Bundesschulsprecher stellt. “Mit Maximilian Gnesda als Vorgänger sind es große Fußstapfen, in die Harald tritt, aber ich bin mir sicher, dass er jede Herausforderung meistern wird und neue, innovative Ideen in sein Amt mitbringt. Wir haben und werden ihn auch weiter unterstützen und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit!”, nimmt Ivo Radwan dazu Stellung.

Fotos zur honorarfreien Verwendungen: http://bit.ly/2d1A0CB

Die Bundesschülervertretung (BSV) ist die gesetzlich gewählte Vertretung der

österreichischen Schülerinnen und Schüler. Sie besteht aus 27 Landesschulsprechern

und zwei Sprechern der Zentrallehranstalten.

Die Schülerunion ist mit über 30.000 Mitgliedern die größte Schülerorganisation Österreichs. Sie baut auf den drei Säulen „Aktion – Service – Vertretung“ auf. Somit ist sie als Interessensorganisation eine wichtige Anlaufstelle für die Anliegen der Schüler und bietet ihnen Services an. Zusätzlich bringt sie ihre Forderungen in der Bundesschülervertretung (BSV) ein, in der sie dieses Schuljahr 25 von 28 Mandaten stellt.